© 2018 Dr. Wessolowski.

Untersuchungen

Herzkatheter: Diagnostik und Therapie

(Koronarangiografie, PTCA und Stentimplantation)

Die Herzkatheter-Untersuchung ist die einzige Methode, mit der die Herzkranzgefäße mit ausreichender Genauigkeit sichtbar gemacht werden können. Dabei wird meist von der Leiste oder dem Arm aus ein dünner Schlauch (Katheter) unter Röntgendurchleuchtung bis zu den Herzkranzgefäßen vorgeschoben.

 

Durch eine örtliche Betäubung erfolgt der Eingriff weitgehend schmerzfrei. Der Patient bleibt während der Untersuchung bei vollem Bewusstsein.

 

Durch den Katheter kann das Kontrastmittel in die Herzkranzgefäße eingespritzt werden. Dabei werden digital Röntgenbilder aufgenommen, welche ausgewertet und archiviert werden können. Erst wenn mit Hilfe dieser Methode Art und Ausmaß der Erkrankung der Herzkranzgefäße genau festgestellt worden ist, kann die richtige Behandlung eingeleitet werden.

 

Im Anschluss an die Herzkatheter-Untersuchung werden die Katheter wieder aus der Arterie entfernt. Der Patient muss anschließend mit einem Druckverband ca. 4 Stunden lang im Bett ruhen (Untersuchung von der Leiste). Sollte die Untersuchung über den Arm erfolgen, kann der Patient kurz nach der Untersuchung wieder aufstehen.

 

Ich führe die Herzkatheter-Untersuchungen in Kooperation mit dem Asklepios Krankenhaus Altona (AKA Hamburg) im Herzkatheterlabor der Kardiologischen Abteilung durch.

Sollte durch die Herzkatheter-Untersuchung festgestellt werden, dass ein sogenannter Ballonkatheter und in der Regel auch ein Stent (Gefäßstütze) notwendig ist, kann dies im Regelfall in der gleichen Sitzung durchgeführt werden. Danach bleibt der Patient für eine Nacht zur Überwachung im Krankenhaus.

Stenose (Einengung) der rechten Koronararterie.

Nach Behandlung mit Ballonkatheter und Stent.